[Kurzrezension] Töchter des Mondes - Cate - Jessica Spotswood

Bei meinen Kurzrezensionen handelt es sich meist um Bücher, die ich bereits vor längerer Zeit gelesen, aber nie zu rezensieren geschafft habe. Um doch noch irgendwie meinen Senf zu den entsprechenden Büchern abzugeben ist eine aufs Wesentliche zusammengefasste Rezension meiner Meinung nach die beste Methode :)

Töchter des Mondes - Cate


Inhalt: 
Cate und ihre Schwestern Maura und Tess sind Hexen. Niemand darf davon erfahren, denn Hexen drohen Verbannung und Tod. Die Gefahr, aufzufliegen, lastet schwer auf Cate. Vor allem seit Finn aufgetaucht ist, dieser Junge mit den Zimtsommersprossen und dem kupferroten zerzausten Haar. Verzweifelt sucht Cate nach einem Ausweg und stößt im Tagebuch ihrer toten Mutter auf eine rätselhafte Prophezeiung, die besagt, dass drei Schwestern mit magischen Kräften die Hexen zurück an die Macht führen werden. Handelt es sich dabei um Cate, Maura und Tess? Und kann es überhaupt eine gemeinsame Zukunft für Cate und Finn geben?

Meinung:
Die Liebesgeschichte zwischen Cate und Finn erinnert mich ein wenig an diese klassischen Romanzen aus den Jane Austen Romanen: Wir lieben uns so sehr, doch wir dürfen niemals zusammen sein, hach! *drama**schmacht* Aber mehr noch als ziemlich melodramatisch ist die Liebesgeschichte vor allem sehr vorhersehbar. Allgemein in der ganzen Handlung gab es kein Ereignis wo ich wirklich sagen würde, huch, das hat mich jetzt aber überrascht! Allerdings gefällt mir das Setting in dem sich die Geschichte abspielt sehr gut (erinnert wieder an Klassiker) und kann somit die etwas dröge Handlung doch ein wenig aufbessern.
Cate als Hauptcharakter hat mir sehr gut gefallen und vor allem die vielen Ungerechtigkeiten, die dem armen Mädchen ununterbrochen zu geschehen scheinen, schüren nochmal die Sympathie des Lesers für sie. Arme Cate! :(
Am Ende geht alles so ziemlich holter die polter zu. Alles passiert ganz schnell aufeinander und was mich am meisten aufgeregt hat und für mich in einem Buch wirklich gar nicht geht, kommt jetzt: Der Schlusssatz! Mitten in der Geschichte hört das Buch einfach auf! Sie steigt in die Kutsche ein und...Ende. Da fühlt man sich als Leser völlig aus der Handlung gerissen und das hat meiner Meinung nach auch nichts mehr mit einem Cliffhanger zu tun, die ja in Reihen gerne mal des öfteren vorkommen. Ganz Böse sowas und lässt den Leser auch nicht gerade mit einem positiven Gefühl zurück.

Bewertung:
3/5


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