[Rezension] Zwei in einem Traum - Lucy Keating


Einzelband ○ Broschiert 14,99€ ○ one ○ 352 Seiten




Solange Alice denken kann, träumt sie Nacht für Nacht von Max. In echt hat sie ihn noch nie getroffen, doch in ihren Träumen sind sie unsterblich ineinander verliebt. Bis Max eines Tages vor ihr steht. Doch im echten Leben ist er abweisend und hat eine Freundin – nicht gerade die perfekten Voraussetzungen für ein Happy End. Max und Alice beschließen, ihre gemeinsamen Träume zu beenden. Doch wie geht das? Und kann man die große Liebe einfach so in den Wind schlagen?

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Alice und Max sind DAS Traumpaar, das einzige Problem, die ganze Beziehung sowie Max gesamte Existenz spielt sich nur in Alice Kopf ab...dachte sie zumindest, bis er eines Tages in ihr Klassenzimmer spaziert!

Mir gefiel die Idee des "geträumten" Jungen unglaublich gut und ich habe mir eine unterhaltsame und spannende Mischung aus realer Liebesgeschichte mit ein bisschen Fantasy (den Traumelementen) erwartet.
So etwas in der Art habe ich dann auch tatsächlich bereits auf den ersten paar Seiten in Zwei in einem Traum entdecken können, das einzige, was mir allerdings ein wenig gefehlt hat, war die Spannung.

Zunächst lernen wir Alice kennen, die ein liebes Mädchen mit Witz und Verstand zu sein scheint. Kurz darauf treffen wir auch Max, der sehr unnahbar wirkt und unter Stimmungsschwankungen zu leiden scheint, da er sich Alice gegenüber bei jeden Zusammentreffen anders verhält.
Obwohl man im Laufe der Geschichte noch einiges mehr über den Hintergrund der beiden Figuren erfährt, sind sie mir doch ein wenig fremd geblieben. 
Für mich leider keine Liebesgeschichte, bei der ich wirklich mitfiebern konnte, vielleicht auch, weil der Ausgang (zumindest aus meiner Sicht) eigentlich von Beginn an klar war.

Neben einigen wirklich sehr interessanten Storyelementen und amüsanten Träumen, die sehr detailreich beschrieben werden, hatte ich doch ab und zu das Gefühl, dass das "reale" Leben von Alice und Max ein wenig auf der Strecke bleibt, beziehungsweise die Geschichte einfach nicht so recht vorankommt. 

Gegen Ende wurde das Erzähltempo jedoch noch einmal deutlich angehoben, was dem Lesevergnügen wirklich zuträglich war! Auch wenn mir nicht alle Entscheidungen (vor allem die von Max) und Wendungen der Geschichte zu Hundert Prozent gefallen haben, so gefällt mir doch das "Gesamtergebnis" und die Story schließt mit einem schönen Ende, wie ich finde, ab.


Eine etwas ungewöhnliche Liebesgeschichte mit einigen kuriosen Träumereien und viel Charme.
Leider blieb ab und an die Spannung auf der Strecke und auch die Charaktere hätten noch ein wenig aufgeschlossener sein können. 
Dennoch eine süße, leichte Geschichte für einen schönen Sommerabend und ein paar amüsante Träume.



3/5 Bookmarks


...an den one Verlag für dieses Rezensionsexemplar!

Kommentare:

  1. Hört sich ganz gut an
    und das Cover finde ich auch echt schön :)

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    1. Da hast du Recht! Ist zwar wiedermal das typische Pärchen, was sich verliebt in die Augen schaut, aber die Farben sind wirklich wunderhübsch :)

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  2. Ich finde es klingt wirklich schön, das Buch habe ich bereits auf englisch schon mal irgendwo entdeckt. Ich muss gestehen, dass ich die Fabren auf den Cover mag, die Personen aber nicht, ich finde damit nimmt man dem Leser immer die Chance sich selbst ein Bild der Protagonisten zu machen :)

    LG Piglet ♥

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    1. Auf englisch heißt das Ganze Dreamology und war vor allem auf goodreads ziemlich populär :) Ja da hast du absolut recht! Ich bin auch absolut kein Fan von Personen auf Covern...da kann man so viel kreativer und fantasievoller gestalten.

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  3. Hey :)
    Mir geht es mit dem Buch genauso wie dir. Ich fand die Träume toll und die waren auch sehr "traumrealistisch" dargestellt, aber irgendwie hat dem Buch dann dieser bestimmte Schliff gefehlt. Und Max war .. nun ja, nicht so mein Favorit. Ich fand (wie hieß er noch?) Steven (!?) viiiiel grandioser. Das war für mich so einer zum Verlieben. ^^

    Liebst, Lotta

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    1. Ja leider leider :/ Charaktere machen nun mal den größten Teil des Buches aus und wenn diese dann unsympathisch sind, steht es auch für den Rest der Geschichte einfach eher schlecht. Da ich mich mit dem Mädchen schon nicht identifizieren konnte, war's mir tatsächlich egal wen sie nimmt haha :D

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